dieniebelungen

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     "Uns ist in alten maeren wunders vil geseit,

       von helden lobebaeren, von grozer arebeit, 

         von vreude und hochgeziten, von weinen und von klagen,

       von kuener recken striten muget ir nu wunder hoeren sagen."

 

Wichtige Elemente dieser Erzählung lassen sich bereits in der frühen skandinavischen Saga-Tradition nachweisen. Die Edda, eine nordische Götter- und Sagensammlung aus dem 13. Jahrhundert, enthält u.a. das Alte Lied, das den Untergang der Niebelungen Gunnar(=Gunther) und Högni(=Hagen) am Hofe Atlis(=Etzel) im Hunnenland erzählt. Die Edda enthält auch schon Partien des Niebelungenschatzes, des Drachen Fafnir, der Tötung Sigurds(=Siegfried) durch Högni usw. Die im 13. Jahrhundert niedergeschriebene Thidrekssaga enthält Geschichten des Helden Dietrich von Bern, Abschnitte aus Sigurds Jugend und Tod sowie zu Grihilds(=Kriemhild) Rache.

Daneben gibt es auch einen gewissen historischen Hintergrund: Es gab z.b. tatsächlich einen König Gundahar(=Gunther), der seit 413 ein Burgunderreich am Mittelrhein regierte. Er und seine Verwandten starben 437 in der Schlacht gegen ein hunnisches Heer. Der Hunnenkönig Attila(=Etzel) starb 453 in der Hochzeitsnacht mit seiner Frau Hildico. Dieser unheroische Tod hat offenbar Gerüchten Nahrung gegeben, die besagten, das Hildico ihren Mann getötet habe, um Rache für die Vernichtung ihrer Verwandten im Jahre 437 zu nehmen (Ausgangspunkt der Kriemhild-Saga).

Hinter Dietrich von Bern verbirgt sich Theoderich der Grosse. Allerdings wurde Theoderich erst nach Attilas Tod geboren, nämlich 454. Die Sage nimmt darauf jedoch keine Rücksicht. Die Siegfried-Saga an sich könnte von Elementen der Arminius-Überlieferung gespeist worden sein. Der Cheruskerfürst Arminius (ca. 17 v.Chr. - 19 n.Chr.) wurde ebenfalls von Verwandten ermordet. Der Spielmann erzählt die Saga hier in acht Kapiteln: 

 

  

  

    

  

  

   

  

   

 

      --- Ganz besonderer Dank an meine Frau, die mich bei der

                                          Erstellung dieser Sage tatkräftig unterstützt hat. ---

  Ende   

 

(Quelle: Germanisch-Deutscher Sagenschatz, Hans W. Fischer,

Rheingauer Verlagsgesellschaft 1985. ISBN 3 88102 024 1)

(Bilder: Loki´s Germanische Mythologie)

 

 

 

 

 

 

 

 



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