dietrichvonbern

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"Der Besitz stirbt, es sterben die Freunde. und endlich stirbt man selbst;

 Doch nimmer mag dem der Nachruhm sterben, Welcher sich gutem gewann"

 

Dietrich von Bern gilt in der germanisch - deutschen Sagen und Märchenwelt als einer der bedeutesten Helden neben Siegfried oder Beowulf. Doch die Gestalt des Dietrich hat einen historischen Hintergrund. Als reale Person muß heute Theoderich der Grosse (473-526) angesehen werden: Aus dem Geschlecht der Ameier am Kaiserhof in Konstantinopel erzogen, zog er im Auftrag des oströmischen Kaisers Zenon 488 nach Italien, um dieses von Odoaker(Ermanrich) wiederzugewinnen.

Theoderich schlug Odoaker am Isonzo bei Verona(= Bern) um 489 sowie an der Adda um 490. Er sicherte Odoaker nach zweijähriger Belagerung von Ravenna 493 Mitherrschaft zu, erschlug ihn aber bald darauf. Seine Herrschaft über Italien wurde 497 von Kaiser Anastasius I anerkannt. Er stand später in Gegnerschaft mit Chlodwig und plante einen germanischen Bund. Theoderich wurde bei Ravenna beigesetzt; (Grabmal ist noch erhalten). Er ging als Dietrich von Bern in die deutschen Sagen ein, und ihm wurden viele edle Taten nachgesagt, die der Spielmann hier erzählt...

 

    

  

 

 

 

-- Dem geehrten Leser sei an dieser Stelle nahegelegt, zum besseren Verständniss der Geschichte vorerst mit der Nibelungen-Sage fortzufahren.--

 

 

 

An dieser Stelle sei Dank gesagt an meine Frau,

die an der Aufzeichnung dieses Sagenkreises entscheidend mitgewirkt hat.

 

ENDE  

 

(Quelle: Germanisch-Deutscher Sagenschatz, Hans W. Fischer,

Rheingauer Verlagsgesellschaft, 1985. ISBN 3 88102 024 1)

 

 

 



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