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"Allen Edlen gebiete Ich Andacht. Hohen und Niederen von Heimdall´s Geschlecht.

           Ich will Walvaters Wirken künden, die ältesten Sagen, deren ich mich entsinne."

 

Wala, die Seherin, hebt feierlich ihren Spruch an in der Völuspa, dem gewaltigsten Gedicht der Vers-Edda. In granitenen Strophen kündet sie das Götterschicksal von der Schöpfung bis zum Untergang der Welt. Die steile Großartigkeit der Schau entspricht Zug um Zug der Eis- und Felsnatur von Island, wo das germanische Heidentum seine letzte Zuflucht fand. Ganz und gar nordisch sind diese Göttergestalten; wir dürfen keinesfalls unseren Wotan mit Odin, unseren Donar mit Thor, unseren Ziu mit Tyr völlig gleichsetzen. Aber gewiß stammen die deutschen und die nordischen Götter aus der selben Wurzel.

Und da es leider eine zusammenhängende deutsche überlieferung der alten Göttersagen nicht gibt, sondern vielmehr alles, was wir heute darüber wissen, erst von der Wissenschaft mühsam erschlossen werden mußte, so sollten Wir dankbar dafür sein, das die Nordländer, auch als sie schon Christen waren, genug Ehrfurcht vor ihrem Ahnengut hatten, um es zu hüten und zu bewahren. Seht die folgenden Geschichten des Spielmanns als solche, was sie sind und sein sollen: ein Hilfsmittel, um eine ungefähre Vorstellung der göttlichen Sagen der Germanen zu bekommen.

 

 

 

      

     

      

   

  

   

  

 

 

     Ende  

 

(Quelle: Germanisch-Deutscher Sagenschatz, Hans W. Fischer,

Rheingauer Verlagsgesellschaft, 1985. ISBN 3 88102 024 1)

(Bilder: Loki´s Germanische Mythologie)

 

 

 



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